3 Limited Edition-CDVD´s warten auf neue Besitzer.
Fazit: wer gern Underworld hört wird ein bisschen Tempo vermissen - keiner wird jünger - nur reifer - so ist der Sound auch riesig geworden.
Auch sehenswert - die DVD. Man zeigt Euch zahlreiche Fotos die während der Produktion entstanden sowie witzige Animationen zu einer Auswahl von Titeln des neuen Albums. Nachfolgend noch ein paar wissenswerte Fakts zu Underworld:
Zu Beginn der 80er gründeten Hyde/Smith und Bryn B. Burrows, John Warwicker sowie Alfie Thomas die Band Freur, die immerhin 2 LPs ("Doot Doot 1984" sowie "Get Us Out Of Here 1985") veröffentlichen, nur mit "Doot Doot" gab es einen Singleerfolg. Nach Querelen mit der Plattenfirma (CBS), die bereits das zweite Album nur in wenigen Ländern auf den Markt brachte, löste sich Freur 1985 auf.
Unter dem Namen Underworld veröffentlichten sie zwei Alben (1988 und 1989) mit mäßigem Erfolg. Das erste der beiden rocklastigen Alben war von Rupert Hine produziert worden, welcher den Musikern den Rat gab, sich doch auf das zu konzentrieren, was ihnen wirklich am Herzen lag, nämlich progressive Dancefloor-Musik. Nachdem sie Darren Emerson für sich rekrutiert hatten, veröffentlichten sie parallel unter dem Namen Lemon Interrupt einige Singles, deren Material später maßgeblich in das Album Dubnobasswithmyheadman (1993) einfloss.
Es folgte die Gründung des Design- und Kunstprojektes Tomato, welches u. a. sehr erfolgreich extravagante und bemerkenswerte Werbespots (z. B. Nike) produzierte.
Finanziell durch Tomato unabhängig, erfolgte der "Relaunch" von Underworld mit Dubnobasswithmyheadman (1993). Dieses Album verband Dance- und Rockstyle miteinander und wurde von Kritikern hoch gelobt.
Underworld produzierte 1995 einen Exklusivtrack für das PlayStation Spiel wipEout.
Mit der Single "Born Slippy" (bekannt aus dem Soundtrack zum Film Trainspotting – Neue Helden) wurde Underworld der breiteren Zuhörerschaft bekannt, was sich in den Verkaufszahlen des Albums Second Toughest In The Infants (1996) niederschlug.
Mit dem Album Beaucoup Fish (1999) erzielten sie ihren bislang größten Erfolg und landeten auf den Titelseiten der internationalen Musikpresse. Nach dem Ausstieg von Darren Emerson konnten die folgenden Alben zwar das hohe Niveau halten, ohne jedoch erneut derart maßgebliche Akzente zu setzen.
Für Anthony Minghella's Film Breaking and Entering – Einbruch & Diebstahl (2006) komponierte Underworld gemeinsam mit Gabriel Yared die Filmmusik.
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