
Euphonic Night
Auch dieses Mal ging es zur Euphonic Night wieder in den Club 23 der Kulturbrauerei. Als diese Party dort vor ein paar Monaten zum ersten Mal stattfand, stieg die Besucherzahl im Vergleich zur Location vorher sprunghaft an. Und auf bei dem jetzigen Event sollte es nicht anders werden.
Als ich um ca. 0 Uhr am Club 23 ankam, wurde ich erstmal vom Türsteher mit der Frage „Hip-Hop?“ begrüßt und wir entgegneten „Nee, Trance!“, worauf von der Security „Ah, ok. Um so besser.“ kam.
An der Kasse begegnete man dann gleich auch einem „Teil des Abends“, denn Steve (Albert) von Kyau & Albert saß hier.
Ich persönlich finde das ja sehr sympathisch, wenn sich auch (weltweit) sehr angesehene DJs nicht zu schade sind, solche Arbeiten noch selbst zu machen.
Von der Kasse gings dann auch ohne große Umwege direkt in den Club. Und ich mich sagen, dieser Laden passt perfekt zur Euphonic Night – ideale Größe, nicht zu schick, aber sehr elegant, halbwegs faire Preise, nettes Personal guter Sound und super Licht (wobei die letzten zwei Punkt wohl von den Euphonic-Jungs selbst kommen werden) und so weiter…
Bereits zu der noch relativ frühen Stunde waren schon zahlreiche Leute vor Ort, jedoch war die Tanzfläche bis jetzt noch mäßig gefüllt. An den Decks (welche dieses Mal nur aus zwei CD-Playern bestanden und einem Mixer natürlich – REVOLUTION!) befand(en) sich gerade Cressida aus München. Eigentlich besteht diese Produzentengemeinschaft aus zwei Leuten, ich hingegen habe an diesem Abend nur einen von ihnen im Club 23 gesehen. Vielleicht stand der zweite Teil des Duos aber auch einfach mit auf dem Floor und hat zu der grandiosen Musik des Partners „gerockt“?!
In der nächsten halben Stunde wurde die Location dann zusehendst und von Minute zu Minute voller, bis es gegen halb eins wirklich sehr gut gefüllt war und es zum Teil schon richtig eng wurde.
Keine Ahnung ob dies an Wippenberg lag, der jetzt die Meute übernahm, oder doch eher an der „neuen“ Anziehungskraft der Euphonic Night in Berlin. Aber eigentlich ist es ja auch völlig Banane, hauptsache die Leute kommen und haben ihren Spass!
Dies hatten sie dann auch ganz gewiss in den kommenden 90 Minuten. Denn Wippenberg, der übrigens ein Teil von Aquagen ist/war, spielte den Sound, den auch solo produziert und den man auch somit mehr oder weniger von ihm erwartete.
Auch sein Set war absolute hochklassig und mit vielen Hits gespickt, wie zum Beispiel seinem eigenen Remix von Super8 & Tab’s Track „Need To Feel“. Dieser war definitiv einer der Tunes des Abends. Trotz (oder vielleicht gerade auf Grund) der eher „düsteren“ und progressiven Musik war die Stimmung über die kompletten anderthalb Stunden absolut großartig…
Gegen zwei Uhr begannen dann Kyau & Albert ihr Set. Und genau wie bei Ronski Speed ist es eigentlich unbeschreiblich, was in diesen Augenblicken dort abging. Wenn selbst „Nicht-Trancer“ anfangen euphorisch mitzufeiern, beschreibt das glaube ich ganz gut was ich meine. Mehr kann und möchte dazu eigentlich auch nicht sagen, weil so etwas ist nicht in Worte zu fassen. Man muss es einfach erleben!
So sei jedem geraten, unbedingt bei nächster Gelegenheit eine Euphonic Night zu besuchen.
Um das ganze noch mal kurz zusammen zu fassen: Man nehme eine Location, die perfekt zu einer Party passt, paare sich mit guter Licht- und Tontechnik, nettem Personal, fairen Barpreisen und kombiniere dies noch mit wundervoller Musik, und man hat eine perfekte Party. Dieses Rezept hat die Euphonic-Crew ein weiteres Mal umgesetzt und einen einmaligen Abend draus gemacht.
DANKE!
misst - ich hatte keine zeit - die bilder fetzen - hoffe es klappt mal wieder...gruß an die tusen-jäger :)