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Popkomm Clubnacht Berlin & Deep Closing

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Einen Tag nach dem Ende der Musikmesse Popkomm in Berlin gab es, wie bereits im vergangenen Jahr, eine abschließende Clubnacht.
Das heißt in Berlin nichts geringeres, als dass sich 31 Clubs vereinen und allen Feierwütigen anbieten für gerade mal 11 Euro die ganze Nacht durch alle beteiligten Locations zu tingeln.
Organisiert und veranstaltet wird das ganze von der Clubcommission Berlin, hinter der sich ein Bündnis vieler Clubs verbirgt. Sie demonstriert mit dieser Nacht gleichzeitig gegen die in Berlin zunehmende Bürokratisierung des Clubwesens.

So hieß es an diesem Samstag wieder zu erst zum Hackeschen Markt zu fahren und die Eintrittsbändchen für eine lange Nacht abholen. Hier gab es gleich die erste Überraschung: Dank Becks als Sponsor gab es mit einem zusätzlichen Armband die ganze Nacht Freibecks am Hackeschen Markt (solange der Vorrat reichte). Das war gleich ein richtig netter Einstieg.

Als nächstes ging es dann noch mal kurz nach Hause das Auto abstellen und was essen. Um 0 Uhr oder so machten wir uns dann auf den Weg zum Geburtstagklub. Hier hieß es electronic.Bootleg und es spielte gerade Cinthie. Der Laden war auch richtig gut gefüllt.

Dann gings nach kurzem Aufenthalt weiter in Richtung KINZO. Hier gabs gerade eine Feuershow als wir ankamen. Ich hätte nicht gedacht, dass so was in solch einen eher flachen Club geht ohne gleich die ganze Hütte abzufackeln.

Unsere nächste Station war dann der Sage Club. Es war erst mein zweites Mal, dass ich dort war und ich muss sagen, der Schuppen ist echt grandios. Geile Location, super Frauen und feine Musik. Ich weiß gar nicht so genau, wer da gerade auflegt hat, als wir ankamen, aber es war echt fett. Ein super Mix aus verschiedenen Stilrichtungen, wie House, Elektro und sogar leicht trancige Elemente. Wenn mich nicht alles täuscht war es zwar ein Ableton Live-Mix (also ohne Platten bzw. CDs), aber wann dies auf so eine Art und Weise macht, ist sehr in Ordnung.
So blieben wir hier auch recht lange bevor es dann weiter in Richtung Deep ging.

Der Club war zwar nicht an der Clubnacht beteiligt, aber das war uns auch ziemlich egal. So sind wir dann um kurz vor sechs oder so da rein und es war noch richtig gut voll. Oben in der WC-Lounge spielte MTV-Mann Markus Kavka schon seit ein paar Stunden und unten habe ich nicht wirklich mitbekommen, wer gerade an der Reihe war.
Aber in diesem Club ist es auch nicht wirklich wichtig, ob gerade ein „Star“ auflegt oder irgendein Newcomer. Allein die Atmosphäre da unten ist einzigartig.

So blieben wir hier auch bis die letzten Töne erklungen sind und sogar noch länger. Ich glaube es war ungefähr halb zwei, als wir dann in Richtung Bett aufgebrochen sind. Schön wars…

Leider konnte ich nicht allzu viel Fotos machen, da meine Kamera trotz angeblicher Reparatur immer noch rumzickt. Beim nächsten mal gibt’s dann hoffentlich wieder mehr Bilder, wenn alles funktioniert.